SPLG Grouper

Verwendung

Starten

Windows-Setup (pro Benutzer oder alle Benutzenden)
Über das Windows-Startmenü.
Manuelle Installation (ZIP)
Doppelklick auf app\SPLG-Grouper.exe.
Java-Variante (Linux und weitere Systeme mit Java 11+)
Doppelklick auf app/splg-grouper.jar oder java -jar app/splg-grouper.jar aus einer Kommandozeile.

Gruppieren Schritt für Schritt

So gruppieren Sie Falldaten Schritt für Schritt:

  1. Anwendung starten über das Windows-Startmenü.

    Hauptfenster des SPLG-Groupers

  2. Datenordner wählen. Schaltfläche "Datenordner auswählen" klicken; alle Dateien im Ordner werden analysiert und die gültigen erscheinen in der Liste.

    Liste der erkannten Eingabedateien

  3. Spitalliste wählen (optional). Anhand der Spitalliste wird für jeden Fall der Leistungsauftrag geprüft und die Übersicht entsprechend eingefärbt. Wird keine eigene Spitalliste hinterlegt, verwendet der Grouper automatisch die Standard-Spitalliste des Kantons Zürich.
  4. Optionen festlegen:
    • Format — gewünschtes Ausgabeformat.
    • GAF — optional; benötigt deutlich mehr Zeit.
    • Split — optional, z. B. nach BURNR pro Betrieb.
    • Versorgungsbereich und Release — werden automatisch vorgeschlagen, bitte vor dem Gruppieren prüfen.
  5. Gruppieren starten. Klick auf "Gruppieren". Aktuelle Datei und Fortschritt werden laufend angezeigt.

    Fortschrittsanzeige während der Gruppierung

  6. Resultate prüfen. Nach Abschluss erscheint eine Übersicht der ermittelten SPLG-Fallzahlen.

    Übersicht der Resultate

Ausgabedateien

Die Resultate werden in den Unterordner output des gewählten Datenordners geschrieben. Existiert output bereits, wird der bestehende Ordner zu archive umbenannt (bei mehrfacher Wiederholung weiter durchnummeriert).

output-Ordner im Windows Explorer

Bei der Standardausgabe (Excel-Format, ohne Split) entstehen:

splg.xlsx
SPLG-Resultate, eine Zeile pro Fall.
summary.xlsx
Fallzahlen pro Betrieb und SPLG / MFZS / MFZO / QUER / Operateur, ggf. anhand der Spitalliste koloriert.
log-general.txt, log-case.txt, log-sl.txt
Technische Logdateien zur Kontrolle der Fall- und Spitallisten-Einlese.

Mehr zu allen Varianten: Ausgabeformate.

Optionen im Detail

Die folgenden Bedienelemente stehen in der grafischen Oberfläche zur Verfügung. Im Hintergrund ruft die Oberfläche die Kommandozeilenversion mit den passenden Schaltern auf; die ausführliche Beschreibung jeder Option findet sich dort.

Datenordner auswählen
Wählt den Ordner mit den zu gruppierenden Falldateien. Entspricht --input der Kommandozeile.
Spitallisten auswählen
Wählt eine oder mehrere Spitallistendateien. Entspricht --spitalliste. Wird keine Spitalliste hinterlegt, verwendet der Grouper die Standard-Spitalliste des Kantons Zürich.
Versorgungsbereich und Release
Auswahl des Versorgungsbereichs (Akutsomatik, Psychiatrie, Rehabilitation) und der zugehörigen SPLG-Definition (z. B. A_2026). Entspricht --release.
Ausgabe
Ausgabeformat (Excel, CSV, JSON, XML, SCM). Entspricht --fmt.
GAF
GAF-Datei erzeugen: Ohne, Standard oder Erweitert. Entspricht --gaf bzw. --gaf verbose.
Erweiterte Optionen
Schaltet die folgenden zusätzlichen Bedienelemente ein.
Split
Aufteilung der Ausgabedateien (z. B. nach BURNR oder Kanton). Entspricht --split.
Wohnkanton-Override
Setzt den Wohnkanton aller Fälle auf einen festen Wert. Entspricht --wohnkanton-override.
Nur Fälle von Betrieben auf der Spitalliste gruppieren
Beschränkt die Gruppierung auf Fälle, deren BURNR in der Spitalliste enthalten ist. Entspricht --filter-cases-sl.
Gruppieren / Abbrechen
Startet die Gruppierung bzw. bricht eine laufende Gruppierung ab.